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Steigende CO₂-Kosten: Wie der Emissionshandel KMU betrifft

Mit dem Emissionshandel für Brenn- und Kraftstoffe zahlen Unternehmen schon heute spürbare Aufschläge auf Benzin, Diesel und Erdgas. Weil die Zahl der ausgegebenen Emissionsrechte stetig sinkt, werden die CO2-Preise tendenziell noch deutlich steigen. Was das für Betriebe bedeutet, welche Kosten auf sie zukommen und wie staatliche Förderprogramme helfen, dem entgegenzuwirken – ein Überblick.

Das Wichtigste im Überblick:

Der Emissionshandel macht fossile Brenn- und Kraftstoffe immer teurer. Kleinen und mittelständischen Unternehmen droht eine Kostenfalle, wenn sie nicht in Klimaschutz- und Effizienzmaßnahmen investieren. Der Bund unterstützt sie dabei mit Förderprogrammen.

  • Das nationale Brennstoffemissionshandelssystem (nEHS) bepreist seit 2021 Kraft- und Brennstoffe wie Diesel, Benzin und Erdgas.
  • Bereits heute entstehen Unternehmen durch die CO₂-Bepreisung pro Fahrzeug mit Benzin- oder Dieselmotor jährliche Kosten im drei- oder gar vierstelligem Bereich. Auch beim Beheizen von Betriebs- und Bürogebäuden fallen die CO₂-Kosten schon heute erheblich ins Gewicht.
  • Weil die Zahl der verfügbaren Zertifikate jedes Jahr sinkt, rechnen Fachleute damit, dass die CO₂-Preise tendenziell noch deutlich steigen werden. Transporte mit Diesel-Lkw, Dienstfahrten im Benziner und das Heizen mit Erdgas oder Öl werden damit immer teurer.
  • Der Staat nutzt die Einnahmen aus dem Emissionshandel zur Finanzierung von Förderprogrammen. Unterstützt werden unter anderem Investitionen in Energieeffizienz, Wärmepumpen und erneuerbare Energien. 

Wer frühzeitig auf Elektrofahrzeuge, Wärmepumpen oder andere klimaschonende Technologien umsteigt, senkt nicht nur seine CO₂-Kosten, sondern reduziert auch die Abhängigkeit von den volatilen fossilen Energiemärkten. Das macht Betriebe resilienter.

Der Artikel steht hier zum Download bereit.

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Fachartikel "Emissionshandel"

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Micha Heinrichs, Projektmanager Klimaneutrales Wirtschaften
Micha Heinrichs
Projektmanager Klimaneutrales Wirtschaften SH / Fachberatungsstelle Abwärmenutzung
Telefon: +49 431 66 66 6 - 562
Portraitfoto Timo Saager aus dem Transfer Hub Klimaneutrales Wirtschaften
Timo Saager
Projektmanager Klimaneutrales Wirtschaften SH
Telefon: +49 431 66 66 6 - 561
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