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Gewerbliche Photovoltaik-Anlagen nach Förderende: So lohnt sich der Weiterbetrieb

In den kommenden Jahren endet für Tausende KMU die EEG-Förderung ihrer Photovoltaik-Anlagen. Technisch sind die Solarsysteme meist noch in gutem Zustand. Es lohnt sich deshalb, sie weiter laufen zu lassen. Die Unternehmen haben dafür zwei Möglichkeiten: eine bequeme und eine lukrative. 

Die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Bequeme Volleinspeisung: Wird der gesamte Solarstrom nach Förderende weiter ins Netz eingespeist, sinken die Erlöse deutlich, weil nur noch der marktabhängige „Jahresmarktwert Solar“ gezahlt wird. Der Aufwand für Betriebe bleibt dafür minimal.
  • Lukrativer Eigenverbrauch: Wer den Solarstrom im eigenen Betrieb nutzt, senkt den Bezug teuren Netzstroms. Dieses Modell ist daher wirtschaftlich deutlich attraktiver als die reine Volleinspeisung.
  • Höhere Eigenverbrauchsquote: Batteriespeicher, Wärmepumpen, E-Fahrzeuge und intelligentes Lastmanagement können den Anteil des selbst genutzten Solarstroms deutlich erhöhen.
  • Optionen für Überschussstrom: Verbleibende Strommengen lassen sich per Direktlieferung, Energy Sharing, Börsenverkauf oder vereinfachter Netzeinspeisung verwerten.
  • Neuer Stromzähler: Für Eigenverbrauch ist meist ein neuer Stromzähler nötig. Zusätzlich müssen Betriebe Meldepflichten erfüllen und steuerliche Fragen klären.

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Portraitfoto Timo Saager aus dem Transfer Hub Klimaneutrales Wirtschaften
Timo Saager
Projektmanager Klimaneutrales Wirtschaften SH
Telefon: +49 431 66 66 6 - 561
Karolina Herbus
Projektmanagerin Klimaneutrales Wirtschaften SH
Telefon: +49 431 66 66 6 - 542
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