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Klimaneutrales Wirtschaften in Schleswig-Holstein

Hier finden Sie Daten und Grafiken zu Schleswig-Holsteins Weg in die Klimaneutralität. Außerdem sind wir dabei, Informationen zu Best-Practice Beispielen, Kompetenzträgern, Dienstleistungsangeboten und Fördermöglichkeiten für Sie zusammenzustellen. Bei Interesse sprechen Sie uns gerne an. 

Hintergrund

Die Landesregierung hat sich das Ziel gesetzt, Schleswig-Holstein bis 2040 zum ersten klimaneutralen Industrieland zu machen. Das Energiewende- und Klimaschutzgesetz (EWKG) ist der rechtliche Rahmen für Energiewende-, Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen. In der zweiten Novelle des EWKG 2024 wurden die klimapolitischen Ziele des Landes und die veränderten bundesrechtlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt. Ein Meilenstein auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität bis 2040 sind die mit dem EWKG für Schleswig-Holstein formulierten Klimaschutzziele für das Jahr 2030 und der darin festgeschriebene Ausbau der Erneuerbaren Energien. Ausführliche Informationen finden Sie dazu im Klimaschutzprogramm 2030

 

Säulendiagramm mit Treibhausgasemissionen nach Sektoren von 1990 bis 2030 und Zielpfad bis 2030

Treibhausgasemissionen nach Sektoren in Schleswig-Holstein seit 1990

Die Treibhausgasemissionen sind seit 1990 um 36 % gesunken (Vergleichsjahr 2023). Ziel der schleswig-holsteinischen Landesregierung ist die Senkung der Emissionen um 58 % bis 2030 verglichen mit 1990. Laut Koalitionsvertrag soll Schleswig-Holstein 2040 klimaneutral sein. Die größten Emissionsminderungen in Schleswig-Holstein sollen in den Bereichen Energiewirtschaft, Gebäude und Wärme sowie Verkehr erzielt werden. Der Rückgang der Treibhausgasemission in den letzten Jahren sind nicht ausreichend, um den Zielpfad für 2030 einzuhalten.

Quelle: Monitoringbericht Schleswig-Holstein 2025 Stand: 08/2025

Flächendiagramm Bruttostromerzeugung in Schleswig-Holstein 1990–2023 nach Quellen

Entwicklung der Bruttostromerzeugung in Schleswig-Holstein seit 1990

Schleswig-Holstein ist Vorreiter beim Ausbau der Stromerzeugung aus der Windenergie an Land und erreicht regelmäßig Spitzenwerte beim Zubau von Anlagen, bei der insgesamt installierten Leistung und bei der Stromerzeugung von Windenergie an Land. So hat die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen in den letzten Jahrzehnten in Schleswig-Holstein stark zugenommen. Die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern ist durch die Abschaltung der Kernkraftwerke in Schleswig-Holstein stark zurückgegangen.

Quelle: Monitoringbericht Schleswig-Holstein 2025 Stand: 08/2025 

Balkendiagramm zur Stromerzeugung 2020 vs 2023; Kreisdiagramm zur Stromerzeugung nach Energieträgern

Stromerzeugung in Schleswig-Holstein

88 % der Stromerzeugung in Schleswig-Holstein erfolgt aus erneuerbaren Energiequellen. Durch die Abschaltung des Kernkraftwerks Brokdorf Ende 2021 ist die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern im Jahr 2022 in Schleswig-Holstein stark zurückgegangen.

Ziel der Landesregierung ist eine Steigerung der Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie auf 37 TWh bis 2025 und 55-60 TWh bis 2030.

Quelle: Monitoringbericht Schleswig-Holstein 2025 Stand: 08/2025 

Flächendiagramm 2005–2030 mit steigendem Anteil erneuerbarer Energien und Zielwerten 2030

Bruttostromerzeugung aus Erneuerbarer Energie in Schleswig-Holstein

Schon heute ist in Schleswig-Holstein die Stromerzeugung aus Erneuerbarer Energie größer als der Bruttostromverbrauch. Das Ziel der Landesregierung ist es, bis 2030 die Erzeugung aus Erneuerbarer Energie im Vergleich zu 2023 noch einmal mehr als zu verdoppeln (+ 123 %). In dem gleichen Zeitraum wird eine Steigerung des Stromverbrauchs um circa 30 % prognostiziert. 

Quelle:  Monitoring-Bericht Schleswig-Holstein 2025, Stand: 08/2025 

 

Gestapelte Flächen-Grafik des Energieverbrauchs (1990–2023), sinkend, mit Zunahme Erneuerbare

Entwicklung des Primärenergieverbrauchs in Schleswig-Holstein seit 1990

In den letzten 20 Jahren ist der Einsatz von erneuerbaren Primärenergieträgern in Schleswig-Holstein nur langsam gestiegen. Konventionelle Energieträger machen weiterhin über 50 % des Primärenergieverbrauchs aus.  

Quelle: Monitoringbericht Schleswig-Holstein 2025 Stand: 08/2025 

Balkendiagramm Energieverbrauch 2020 vs 2023 und Kreisdiagramm Aufschlüsselung 2023

Primärenergieverbrauch in Schleswig-Holstein 

Bis Ende 2023 ist der Energieverbrauch aus konventionellen Primärenergieträgern stark gesunken, während der Verbrauch erneuerbarer Energieträger angestiegen ist. Grund hierfür ist vor allem die Abschaltung des letzten betreibenden Atomkraftwerks in Schleswig-Holstein.

Quelle: Monitoringbericht Schleswig-Holstein 2025 Stand: 08/2025 

Säulendiagramm Energieverbrauch nach Sektoren (Industrie, Gewerbe, Haushalte, Verkehr) in TWh

Endenergieverbrauch in Schleswig-Holstein nach Energieträgern und Sektoren 

Der überwiegende Teil des Endenergieverbrauchs in Schleswig-Holstein wird nach wie vor direkt durch fossile Energieträger gedeckt. Um die THG-Emissionen aus diesen Prozessen zu dekarbonisieren, müssen die Prozesse komplett umgestellt werden, z. B. Wärmepumpe statt Gasheizung oder elektrische Wärmeerzeugung statt Brenner. Oder die fossilen Brennstoffe müssen durch andere molekulare Energieträger wie Wasserstoff oder Biogas ersetzt werden.

Quelle: Statistik Amt Nord: Energiebilanz und CO2-Bilanzen Schleswig-Holstein 2023, Stand: 2023 

Nützliche Links 

Monitoringbericht Energiewende und Klimaschutz Schleswig-Holstein 

Einmal jährlich berichtet die Landesregierung in ihrem Monitoringbericht über den aktuellen Stand auf dem Weg zu den gesetzten Zielen der Treibhausgasminderung und des Ausbaus von Erneuerbaren Energien.

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Klimaschutzprogramm 2030 

In ihrem Klimaschutzprogramm beschreibt die Landesregierung mit welchen Maßnahmen sie die Schleswig-Holsteinischen Klimaschutzziele bis 2030 erreichen will.

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Energy-Map

Die Energy-Map der EE.SH bietet einen Überblick über Unternehmen, die im Bereich Erneuerbare Energien in Schleswig-Holstein tätig sind. 

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